Eine Schritt für Schritt Anleitung für den perfekten Markennamen d3f45

 

 

Eine Schritt für Schritt Anleitung für den perfekten Markennamen

 

 

In den meisten Fällen zählt es zu den ersten Schritten von einem Unternehmen doch man wird diesen Prozess noch genauso öfter für andere Projekte benötigen. Wie finde ich einen perfekten Markennamen und wie ist der Prozess bis dort hin? In diesem Artikel geben wir ein wenig Einsicht in den Prozess der Markenfindung bzw. Namensfindung und zeigen auf was man besonders achten sollte.

 

Als Geschäftsinhaber, Selbstständiger oder Projektleiter hat man sehr viele Entscheidungen zu treffen. Da fallen Entscheidungen wie welchen Namen gebe ich meiner Marke, besonders schwer. Nicht immer handelt es vom künftigen Firmennamen, denn der Prozess einen Service- oder Produktnamen zu finden ist ebenso facettenreich, wie der Findungsprozess bei einem Firmennamen. Wo fängt man also an, wen oder was benötigt man alles dazu, schaffe ich es selbst auch?

 

 

Hier eine Schritt für Schritt Tipp Anleitung um reibungslos ans Ziel zu kommen:

 

 

 

Schritt 1 – Markennamen Brainstorming

 

Der persönliche Termin

Konsultieren Sie ihre Projektvertrauten, Mentoren, Partner und Mitarbeiter denen Sie fachlich besonders gut vertrauen und vereinbaren Sie einen persönlichen gemeinsamen Termin. Besonders gut funktioniert der Prozess wenn mindestens fünf Personen anwesend sind. Auch bei zehn anwesenden Personen ist der Prozess besonders spannend, achten Sie nur darauf, dass es wirklich nicht weniger als fünf Personen sind.

 

Erzählen Sie ihre Geschichte

Erklären Sie ihren vertrauten und anwesenden Personen ihre Botschaft. Wohin wollen Sie mit ihrem Produkt, welche Gefühle sollen geweckt werden, welche Eigenschaften steckten dahinter, welche Alleinstellungsmerkmale machen genau ihre Unternehmung signifikant besser als Unternehmungen anderer?

 

Der kreative Teil eines Markennamen

Jetzt wird es spannend, verteilen Sie genügend Schreibmaterial und definieren Sie ein Zeitfenster. Ein ideales Zeitfenster liegt hier bei etwa zwei Minuten. Schreiben Sie selbst und lassen Sie jeden einzelnen anwesenden innerhalb nur zwei Minuten so viele Wörter, Stichworte, Laute oder ähnliches niederschreiben wie einem der Sinn steht.


Keine Antwort ist zu absurd, ganz im Gegenteil die besonders Querdenkenden Worte sind anschließend meist die attraktivsten. Das spannende hier ist, dass unter Zeitdruck die Kreativität meist mehr zulässt! Auch wenn es einer von sehr wenigen Prozessen ist, wo es so von statten geht.

 

Wenn ihr Kerngeschäft mehrere Facetten hat bzw. auch greifbare Produkte im Spiel sind sollte es auch mehrere dieser zwei Minuten Schleifen geben. Hier könnte es beispielsweise eine Runde geben wo jeder Teilnehmer kurz Zeit hat Materialen zu fühlen, zu riechen, zu schmecken und anschließend sollte es einen weiteren zwei Minütigen Findungsprozess geben.

 

Der spannende Teil, die Auswertung!

Welche Ideen und Wörter kamen nun hervor? Führen Sie nun eine Liste zusammen mit allen Begriffen die in diesen Findungsschleifen niedergeschrieben wurden. Hier ist aber noch nicht Schluss denn dieser Prozess der Markenfindung führte hier einstweil nur zu einem kurzen Zwischenergebnis.

 

Aufbauend auf diese Liste, sollte nun eine Drei-Schritte-Technik angewandt werden:

 

 

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1.Definieren Sie zu ihren Worten welche Sie für sich niedergeschrieben haben ein Präfix voran oder hängen Sie dem Wort ein Suffix an wie zum Beispiel eBay oder funkE.

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2.Überlegen Sie sich Akronyme, wie zum Beispiel VW für Volkswagen oder IBM für International Business Machines Corporation.

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3.Kombinieren Sie ihre Worte mit Worte anderer, wie zum Beispiel FireFox oder StarBucks.

 

 

 

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Am Ende dieser Runde sollten bei fünf Teilnehmern zwischen 150-200 Wort-Ideen geboren sein!

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Schritt 2 – Die engere Auswahl

 

Aus dieser sehr wertvollen Liste an knapp 200 Wörtern sollte man nun eine TOP 10 Liste erstellen. Reflektieren Sie nun offen in der Runde, besprechen Sie was Ihnen besonders gut gefällt und was man vielleicht streichen sollte. Keine Angst vor dieser Komprimierung. Entscheiden Sie sich von den 200 Möglichkeiten für 100 und machen Sie anschließend eine kurze Pause. Wählen Sie nun von 100 Wortmöglichkeiten, die 50 besten aus, usw.

 

Achten Sie bei der Auswahl auf folgende Faktoren:

 

smartxdesign-logo-klein b0deeLässt sich der Markenname leicht aussprechen?
smartxdesign-logo-klein b0deeBeschreibt er wirklich ihr Alleinstellungsmerkmal oder ist ein einfach nur witzig?
smartxdesign-logo-klein b0deeGeben Sie den künftigen Kunden nicht das Gefühl, keine Ahnung zu haben was Sie kaufen.

 

 

 

Schritt 3 – Halten Sie Rücksprache mit dem Patentamt

 

Wenn Sie nun eine Top 10 Liste generiert haben, ist es vermutlich sehr schwierig hier noch große Entscheidungen zu treffen, denn das ist die Bestenliste aus 200!

Lassen Sie nun einen weiteren unabhängigen Filter entscheiden. Dieser Filter kann beispielsweise das Patentamt sein wo man klären sollte ob der Name auch schützbar ist bzw. ob es schon jemanden gibt der ihre Wortmarke geschützt hat.

Der Vorteil gegenüber anderen Ländern ist, dass diese Patent bzw. Markenrechtliche Auskunft beim Patentamt kostenfrei erfolgt. In anderen Ländern muss man für diesen Schritt ein meist nicht ganz unspektakuläres Honorar dafür entrichten.

Vernachlässigen Sie diesen Schritt 3 nicht, denn wer schon einmal die Erfahrung gemacht hat Markenrechtliche Einigungen einzugehen, wenn bereits sämtliche Marketing Unterlagen und Außen Werbung im Einsatz ist, weiß das dies ein strategischer Fehler sein kann den man lieber rückgängig machen wollen würde.

 

 

 

Schritt 4 – Testen Sie ihren Markennamen auf Herz und Nieren

 

Es empfiehlt sich die nun vorhandenen Wortmarken auf Herz und Niere zu überprüfen, das heißt wenn ihr Produkt in ganz Europa erhältlich sein soll wie spricht man den Markennamen in anderen Ländern aus? Kann es sein, dass der eine oder andere Name beleidigend oder obszön wirken könnte? Desto globaler Sie mit der Marke auftreten möchten desto länger sollte dieser Prüfungsprozess andauern.

Ein kleiner Tipp, machen Sie sich eine Länderliste und überlegen Sie wen Sie kennen der Ihnen hier Auskunft geben könnte? Sie werden voraussichtlich nicht in jedem Land jemanden kennen, aber Sie kennen vielleicht jemanden, der jemanden kennen könnte.

Statistisch bleiben nun nur noch ein bis drei Markennamen Möglichkeiten übrig.
Jetzt liegt es an Ihnen welcher es werden soll.

 

 

 

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Egal wie Sie sich entscheiden werden, der Weg hierher war der richtige also kann man jetzt nichts mehr falsch machen!

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Schritt 5 – Lassen Sie sich ihre Marke schützen!

 

Im sechsten und letzten Schritt sollten Sie ihren Markennamen Markenrechtlich schützen lassen um zu verhindern das jemand anderer davon profitieren könnte.

Ein langer Weg, aber um eine unverkennbare und starke Marke zu finden ist es der Aufwand in der Regel wert!

 

 

 

 

 

Nun die Frage an Sie,

haben Sie schon einmal oder mehrere Male diesen Prozess begleiten oder leiten dürfen?

Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht und wie war ihr Entscheidungsweg bis hin zu ihrer fertigen Marke?

Verraten Sie uns bitte ihre Meinung und schreiben Sie uns bitte unten in die Kommentar Box.

 

 

 

 

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