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Exklusivdruck Letterpress

Was ist Letterpress und wie funktioniert dieser Druckprozess?
Man kann Mutmaßen ob es sich hierbei um eine Briefpresse, einen Briefdruck oder um einen Schreibdruck handelt. In Wahrheit beschreibt dieser Begriff jedoch ganz einfach das klassische Buchdruck Verfahren.

Wie funktioniert ein Buchdruck?

Der Buchdruck ist ein Drucktechnik Verfahren bei dem im Idealfall auf ein sehr weiches und dickes Papier ein mit Farbe gestrichenes Klischee gepresst wird.

Durch diesen Prozess gewinnt man nicht nur ein sattes kräftiges Druckbild, man gewinnt durch den Anpressdruck auch eine Tiefe in das Papier, welche sehr haptisch und hochwertig anmutend ist.

Früher wurde die Klischeeerstellung noch sehr aufwändig per Hand durchgeführt, hierbei wurde aus einem Messingblock das künftige Klischee erstellt.
Die Buchstaben wurden anschließend von einem Schriftsetzer, aus Blei zu einer Form gesetzt.

Um Kosten effizient zu arbeiten gibt es mittlerweile eigene Computerprogramme mit denen man aus den verschiedensten Materialien Klischees erstellen kann, eine von vielen Varianten ist die Belichtung von Photopolymer Klischees.

Mit dieser Methode lässt sich nur durch die Belichtung und das Auswaschen der Photopolymer Klischees ein erhabenes Relief erstellen mit dem man anschließend weiter produzieren kann.

Auch aus kostentechnischer Sicht zählt das Buchdruckverfahren gegenüber anderen Druckveredelungsmethoden eher zu den finanziell günstigeren Varianten.

 

Für wen ist ein Letterpress / Buchdruckverfahren geeignet?

Dienstleister oder Hersteller die einen bleibenden hochwertigen Eindruck hinterlassen möchten, Brautpaare und Hochzeitsplaner aber auch Firmeneinladungen bei denen man nichts dem Zufall überlassen möchte, zählen bestimmt zu den engeren Liebhaberkreisen.

Seit knapp zwei Jahren erfreuen sich aber auch immer mehr junge Designer und Architekten an dieser doch historischen Art zu drucken.

Der Trend geht bei jungen Start-Up Unternehmen sehr stark in die Richtung, dass man nicht mehr wie früher bei einer Gründung das günstige Offsetdruck Paket mit einer Auflage von 1000 Stück wählt, sondern lieber auf die Möglichkeit einer kleine Auflage an Letterpress Visitenkarten wartet. Tendenz steigend!

In Kombination mit einem Farbschnitt, ist der klassische Buchdruck ein wirklich großartiger Eyecatcher!
Diese Drucksorten bleiben im Gedächtnis.

Auch Branchenintern ist Buchdruck die beliebtere Druckvariante gegenüber einer Folienprägung oder UV-Lackierung, da der Letterpress smarter wirkt und somit mehr Understatement ausstrahlt.

 

Wo in Österreich bekommt man hochwertige Letterpress Drucksorten?

In ganz Österreich gibt es bestimmt sehr viele Druckerei Betriebe die das Buchdruck Verfahren anbieten, jedoch bestimmt nur eine Handvoll davon können auch sauber und zuverlässig arbeiten. Branchenintern sind diese Betriebe bekannt und es gibt auch eine sehr gute Vertrauensbasis.

Da es sich bei diesen Letterpress Betrieben meist um reine Fertigungsbetriebe handelt und diese Betriebe über Jahrzehnte gewohnt sind an der Maschine zu stehen um hochwertig zu produzieren, gilt es hier eher die Schlüsselposition zwischen dem reinen Fertigungsbetrieb und der Idee aus dem Kopf des Kunden zu finden.

Wichtig ist es hier die Sprache der Druckereibetriebe sprechen zu können, denn unsaubere, fehlerhafte Sujets oder kaum definierbare Anfragen werden von den meisten Betrieben erst gar nicht beantwortet, da es diesen Firmen viel mehr darum geht die Druckmaschinenstunden effizient zu nutzen, als sich um mehrere kleine Anfragen zu kümmern.

Man muss aus Sicht des Kunden fairerweise aber auch erwähnen, dass diese Betriebe meist Familienbetrieb oder sehr eingesessene Betriebe sind, für die der kreative Zugang in dem man möglichst interessante Ideen umsetzen möchte, eher eingerostet ist.

Klassische Produktionen bei denen gleich mehrere Paletten produziert werden können sind hier oftmals beliebter als eine Kleinstauflage an Visitenkarten.

Hier gilt das Geschick des Übersetzers sowie die Papiersorten Erfahrung.

Nimmt man nämlich diesen Betrieben wichtige Denkprozesse wie: „Welches Papier ist am besten geeignet, mit welchem Papier wird das Druckergebnis hochwertig und mit welchem Papier wird das Ergebnis weniger hochwertig aussehen, welcher Papierlieferant liefert nur Bögen und welcher Lieferant liefert nur ganze Platten?" ab, kann man bestimmt auf eine gute Zusammenarbeit setzen.

Hier zählt das Vertrauen und die Erfahrung zwischen der Schlüsselposition und der Druck Produktion.
Somit kann dem Kunden das beste und exklusivste Endprodukt präsentiert werden.

 

Welche Voraussetzungen sollten gegeben sein um einen hochwertigen Letterpress beauftragen zu können?

„What you see, is what you get" ist in der digitalen Welt teilweise richtig, jedoch nicht in der Druckproduktion und besonders nicht in der Produktion von Exklusiven Drucksorten.

 

Wie bereits im oberen Punkt erwähnt kommt es immer darauf an in welcher Qualität das Sujet (die Druckdatei) übermittelt wird. Jemand der schon länger in dieser Branche tätig ist, weiß wenn er ein Sujet und dessen genaueren Informationen sieht, ob das Projekt zur Umsetzung kommen wird/kann oder nicht.

 

Gerade bei einem Letterpress hat man viele Grenzen an die man sich halten sollte, damit die Produktion reibungslos ablaufen kann.

 

Die Farben im Sujet müssen in Volltonfarben angelegt werden, da auch nur in Volltonfarben produziert wird.

Die Datei muss eine Vektorgrafik sein, Rastergrafiken sind einerseits in der Klischeeerstellung kaum realisierbar und in der Produktion kommt es überhaupt zu Problemen. Unternehmen welche definitiv eine Rastergrafik möchten, kann man als alternative anbieten das Druckbild einmal im Offsetdruck zu produzieren und anschließend die Ränder Farblos durch den Letterpress veredeln. Zwei unterschiedliche Wertschöpfungsketten sind natürlich immer mit Vorsicht zu genießen und nur mit Partnern umzusetzen die das auch öfters machen.

Das Datei Format ist ein X3 PDF

 

Wer sich allen diesen Herausforderungen stellt, wird mit einem absolut Exklusiven Druckergebnis belohnt.

 

Welches Papier kann beim Letterpress verwendet werden?

Man kann grundsätzlich sehr viele Papiere ab 300g/m² verwenden.
Es empfiehlt sich jedoch beim Letterpress eher ein voluminöseres Naturpapier zu wählen, da dieses weich zu prägen ist und die Farbe satt angenommen werden kann.

 

Viele Exklusivpapier Sorten wie beispielsweise Original Gmund Cotton eigenen sich hervorragend für einen Letterpress.

 

Zu dünnes Papier oder Hochglanzpapiere sind sehr schwer zu veredeln und das Druckergebnis wird auch eher unschön.

 

Das Maß aller Dinge ist natürlich das kaschieren.
Ein Klassiker ist ein 300g/m² Exklusivpapier welches im Letterpressverfahren veredelt wird und negativ an eine weitere im Letterpressverfahren veredelte 300g/m² Papierplatte kaschiert wird. Somit gewinnt man ein Endprodukt mit sehr haptischen 600g/m².

Gönnt man diesem Endprodukt noch einen Farbschnitt so gewinnt man ein sehr hochwertig anmutendes Exklusivpapier.

 

Der Buchdruck / Letterpress ist Johannes Gutenberg aus dem 15. Jahrhundert zu verdanken.

 

Früher hat man den heute so gesuchten und teuer bezahlten Drucknebeneffekt der hinterlassenen Prägung, als Fehler angesehen und als negativ gefunden.
Jahrzehnte lang wurde an alternativen geforscht um ohne Prägung zu drucken.